Jeannine Reiher - Freitag, 11. Juni 2010
TeNo steht für emotionale Technologie, für Emotionen und Technik sozusagen, für Menschen und Maschinen – denn beide braucht man, um die wundervollen Edelstahl- und inzwischen auch Titanpreziosen herzustellen. Das Schwierige an Edelstahl ist nämlich, dass er sich nicht ohne weiteres biegen und in Form bringen lässt. Denn Edelstahl ist eben Stahl und somit ziemlich hart. Und Titan? Die Leichtigkeit des Metalls täuscht darüber hinweg, dass Titan sogar eine noch größere Härte besitzt als Stahl. Beide Materialien werden deshalb nicht geschmiedet, sondern an Drehbänken verarbeitet. Mit Hilfe computergesteuerter Technik (CNC – Computerized Numerical Control) gelingt dies nicht nur recht einfach, sondern auch extrem präzise. Nachdem die Rohlinge so ihre Formen erhalten haben und die Fassungen für Diamanten ausgefräst wurden, kommt die Handarbeit ins Spiel. Erfahrene Goldschmiede und Edelsteinfasser sind hier am Werk. Jeder einzelne von ihnen wird übrigens auf der TeNo Homepage vorgestellt. In sorgfältiger, geduldiger und aufwändiger manueller Arbeit (hier ist Fingerfertigkeit gefragt) kümmern sie sich unter anderem um die Bearbeitung der Oberflächen, das Einfassen von Diamanten und Edelsteinen und die perfekte Einlage von Gold-, Perlmutt- und Keramikelementen. Einen Uhrmacher gibt es übrigens auch, Peter Liedtke feiert – wie TeNo – in diesem Jahr 10jähriges Firmenjubiläum :-) Die Menschen hinter TeNo hauchen jedem Schmuckstück, jeder Uhr und jedem Accessoire durch ihre Ideen und ihre Arbeit Leben ein. Die Fachzeitschrift GZ vergleicht in einem Artikel den Herstellungsprozess sogar mit einer Sinfonie. Die Musiker sind die Heavy-Metal-Sinfoniker von TeNo.