Blogger und ihr Schmuck: Interview mit Tina Skulima

Biggi Mestmäcker - Freitag, 6. November 2009

Ein neues Interview aus unserer Reihe: Blogger und ihr Schmuck. Wir wollen diese Reihe nutzen, um andere Blogs, die wir gerne lesen, unseren Lesern vorzustellen. Und was liegt da näher, als das mit einem Interview zu unserem Kernthema zu machen.  Damit im Laufe der Zeit eine möglichst bunte Mischung an Blogs und Bloggern  zusammen kommt,  haben wir viele Leute aus unserem Team nach ihren Lieblingsblogs befragt. Nach und nach werden wir diese Blogger zum Interview einladen.

deluxe Heute stell ich wieder einmal das Blog einer Kollegin vor: Text de luxe von Tina Skulima. Tina ist Werbetexterin im Ruhrgebiet und schreibt in ihrem Weblog über Kleinteiliges aus der großen weiten Welt. Außerdem ist sie auch noch Expertin für Habseligkeiten, das heißt,  sie kennt sich ausgesprochen gut mit Krimskrams aus. ;-))  Sie hatte total schnell auf meine Interviewanfrage geantwortet und musste nun sooo lange auf das Erscheinen ihres Interviews warten. Aber hier ist es nun endlich:

1. Trägst du Schmuck und wenn ja, welchen?

Ja, ich trage gern Schmuck, alltags allerdings nur ziemlich wenig – meine Standards sind ein silberner Ring, den ich mal von einem Freund bekam mit einer spanischen oder portugiesischen Inschrift, die wahrscheinlich “Glück ohne Zweifel” bedeutet und meine kleinen Perlenohrringe. Eine Uhr sollte ich als notorische Spätdranfrau eigentlich tragen, aber das hab ich mir irgendwie abgewöhnt.

2. Wenn du Schmuck trägst – trägst du ihn immer oder nur zu bestimmten Anlässen?

Ein wenig Schmuck trage ich eigentlich immer, aber bewusst ausgewählte Schmuckstücke dann eher nicht für mich selbst daheim, sondern außerhalb von Heim und Home Office. Das immer dann, wenn ich Lust dazu habe, ein bestimmtes Teil oder Set sich gut zur gewählten Kleidung macht und ich noch nicht allzu spät dran bin. Dabei stehen Ohrringe weit oben in der Liste meiner persönlichen Schmuckcharts, Ring, Armband und Kette ziemlich gleichberechtigt einen Schritt dahinter.

3. Gibt es Schmuck, den du niemals tragen würdest?

Oh ja, es gibt – das ist bei mir übrigens bei Schuhen ebenso – viel mehr Schmuck, den ich nicht tragen würde als Stücke, die mir gefallen. Spontan fällt mir da Superklunkerschmuck ein von den Edeljuwelieren Rüschenbeck und Co., zum Beispiel das immer wieder mal auftauchende Motiv eines komischen goldenen Panther-Anhängers, der so halb gewürgt mit dem Bauch über die Halskette hängt. Mein Sinn für Ästhetik sieht ganz anders aus! Der sagt: Tendenziell nicht gülden, eher originell denn dramatisch und eher pointiert als dick aufgetragen.

4. Worauf legst du bei der Auswahl deines Schmucks besonderen Wert? (Material? Preis? Auffälligkeit? etc…)

Bei der Auswahl von Schmuck entscheiden Sekundenbruchteile über Sympathien, dabei geht es immer um das Zusammenspiel von Form und Farbe. Ich mag einerseits gern schlichten Schmuck, geradlinig gestaltet, am liebsten mit kleiner “Pointe” und auf der anderen Seite wiederum eher weibliche, verspielte Stücke. Mal klassischer, mal verspielter – auch Trends, Mode und Zeitgeist spielen da eine Rolle, Lust und Laune ebenso.

Beim Material bevorzuge ich silberfarben (darf auch Edelstahl, Platin oder Weißgold sein) vor gülden und schätze klassisch zeitlose, wertvolle Stücke ebenso wie eher “flüchtigen”, also saisonal tragbaren Modeschmuck. Mit meiner Schwester teile ich eine Vorliebe für etwas andere Accessoires, ich liebe zum Beispiel Diademe oder Haarreife, bekomme vom Tragen aber leider oft Kopfschmerzen … ;-)

Lieber auffallen oder “nur” dezent unterstreichen? Das hängt von Anlass, Lust und Kleidung ab. Ich habe ebenso eine Schwäche für glitzernde Steine (z.B. Schmuck von Konplott) wie für schlichtere Accessoires wie Perlen und glattes Edelmetall.

5. Hast du schon einmal Schmuck geschenkt bekommen? Von wem?

Ja, ich finde, Schmuck lässt man sich am allerbesten schenken. :-) Meine Eltern haben mir unter anderem eine schöne klassische Uhr zum Abitur geschenkt, zur Konfirmation bekam ich von Eltern und Großmutter Kette und Armband in Gold – derzeit als Dauerleihgabe im Schmuckkasten meiner Mutter zuhause -, vom Freund einen Ring, von meiner Schwester immer wieder glitzernden Schmuck à la Swarovski und Konplott, von der anderen Oma den Ehering ihrer Großmutter, von der Freundin sehr schöne Ohrringe.

Von Teno habe ich auch schon zwei wunderschöne Schmuckstücke bekommen, wenn auch gewonnen, nicht geschenkt. Das YuKoN Edelstahlarmband gehört zu den Klassikern, das bekomm ich nur allein und in Eile nicht immer zu … Und jetzt im Sommer ist auch die beste Zeit dafür, ein gebräuntes Dekolletee mit dem schönen Collier zu schmücken. Übrigens ein herrliches Wort und Ding, so ein “Collier”, das zergeht doch auf der Zunge. :-)

6. Hast du schon einmal Schmuck verschenkt? An wen?

Budgetbedingt waren das bislang zumeist hochwertige Modeschmuckstücke für Schwester und Freundin, davon mittlerweile schon einige. Ich finde, Schmuck ist ein großartiges Geschenk! Ebenso wie Parfum kaufe ich mir Schmuck nicht so gern selbst – oder zumindest nicht so häufig. Als Geschenk ist es ein schöne Luxusverwöhnteilchen, ein Kompliment an die beschenkte Person und dabei viel kleidsamer als ein Stehrümchen, das einstaubt.

7. Hast du ein Lieblingsschmuckstück? Oder ein Stück, das eine besondere Bedeutung/Geschichte für dich hat?

Fast jedes Stück in meiner Schatulle verbinde ich mit einer bestimmten Person oder Zeit. Da fällt mir vor allem der Ehering meiner Ururoma ein, ein Geschenk meiner Oma. Verbaselt von mir, eines Abends im leichtsinnigen Jungendalter: Ein Bekannter wollte den Ring “nur mal anprobieren” – den sah ich dann nie wieder, mein Bitten und Flehen, bitte weiter zu suchen, stieß auf Granit. Die Bekanntschaft war hinfällig; ich bin eigentlich wenig nachtragend, aber noch immer wütend beim Gedanken daran. Und traurig, denn ich habe mich zu ihren Lebzeiten nie getraut, meiner Oma den Verlust zu beichten.

8. Wie gefällt dir TeNo Designschmuck? Was gefällt dir daran, was nicht? Sag uns bitte deine ehrliche Meinung.

Oh, das ist nicht schwierig: Ich mag TeNo Designschmuck sehr gern, allerdings nicht alles. Obwohl ich Entwürfe mit Kautschuk von der Idee her toll finde, ist mir der Kontrast zum Metall für mich persönlich zu groß, YuKoN Collier und Armband trage ich vornehmlich mit den hübschen glatt-runden, satinierten Anhängern.

Sehr gut gefallen mir die schlichten Stücke: die Colliers aus Edelmetall, die Kollektion mit Perlen, da vor allem die Ketten (Longchains waren das, oder?) und auch die Ringe. Ich freue mich auf weitere Modelle! Meine verspielte Glitzerschiene werde ich mit TeNo nicht ausleben, aber der klare, pure Look passt sehr schön zu klassischen Outfits und zu geschäftlichen Anlässen – er hat nicht zu viel und nicht zu wenig Glamour. Und TeNo hat zudem die einzige für Männer wirklich tragbare Schmucklinie im Angebot, die ich so kenne. Das ist auch mal ein Verdienst. Ich sag ganzen Herzens: Weiter so!

Liebe Tina, vielen Dank für deine Zeit und deine wirklich tollen und ausführlichen Antworten.

Kategorie: Interviews
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Kommentare

1 Beitrag zu “Blogger und ihr Schmuck: Interview mit Tina Skulima”

  1. [...] schön sein … Als ich schon gar nicht mehr dran gedacht hab, schickte Biggi mir den Link zu “meinem” Interview zum Thema Schmuck im TeNo-Blog. Ich hab mich richtig gefreut und fand sogar die Lektüre (wieder) ganz spannend, ich [...]

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