Ein neues Interview aus unserer Reihe: Blogger und ihr Schmuck. Wir wollen diese Reihe nutzen, um andere Blogs, die wir gerne lesen, unseren Lesern vorzustellen. Und was liegt da näher, als das mit einem Interview zu unserem Kernthema zu machen. Damit im Laufe der Zeit eine möglichst bunte Mischung an Blogs und Bloggern zusammen kommt, haben wir viele Leute aus unserem Team nach ihren Lieblingsblogs befragt. Nach und nach werden wir diese Blogger zum Interview einladen.
Heute hat uns Det Mueller, Texter und Designer aus Köln, vom Lohas Blog Rede und Antwort gestanden und unsere Fragen zum Thema Schmuck beantwortet. Im Lohas Blog geht es um Nachhaltigkeit, Spiritualität und Wertschätzung. Er nennt sein Blog selbst “Det Muellers Infoportal mit Beobachtungen zum Wertewandel. Auf seinem Blog definiert Det Lohas so: Lohas steht für “Lifestyle of Health and Sustainability”, dem Lebensstil, der sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert. Er gilt heute als Synonym für Wertschätzung, Nachhaltigkeit, Dankbarkeit und strategischen Konsum. Gelebt wird er von den “Kulturell Kreativen”. Ein Thema, das mich in jeder Hinsicht anspricht. Und hier nun seine Antworten:
1. Trägst du Schmuck und wenn ja, welchen?
Uhr(en) und meinen TeNo Ring, obwohl die passende Frau dazu nicht mehr in meinem Leben ist. Aber ich liebe diesen Ring von Euch!
2. Wenn du Schmuck trägst – trägst du ihn immer oder nur zu bestimmten Anlässen?
Meine Uhr trage ich natürlich immer. Meinen TeNo Ring gelegentlich oder ein ganz bestimmtes Amulett nur zu besonderen Anlässen. Ganz selten nutze ich mein Panzerarmband (heißt das so?) aus den Jugendjahren, das ich aber immer noch habe.
3. Gibt es Schmuck, den du niemals tragen würdest?
Piercings!
4. Worauf legst du bei der Auswahl deines Schmucks besonderen Wert? (Material? Preis? Auffälligkeit? etc…)
Material und Design sind entscheidend! Auffällig auf keinen Fall! Reduktion auf das Wesentliche liebe ich…bei allem
5. Hast du schon einmal Schmuck geschenkt bekommen? Von wem?
Meine Ma hat mir zum Abitur einen goldenen Ring mit Onix und Brilli geschenkt. Der war in meinen Jugendjahren lange am kleinen Finger – ist aber heute nicht mehr mein Geschmack.
6. Hast du schon einmal Schmuck verschenkt? An wen?
Na klar – an meine Lebensgefährtinnen – meist Ring, Kette oder Armband.
7. Hast du ein Lieblingsschmuckstück? Oder ein Stück, das eine besondere Bedeutung/Geschichte für dich hat?
Jedes Schmuckstück hat eine Geschichte, die oft mit Liebe verbunden ist. Mag das aber hier nicht aufführen – zu privat! Mein oben erwähntes “Panzerarmband” war in den auslaufenden Sechzigern ein beliebtes Teil. Meines ist aus massivem Silber, sehr schwer und erinnert mich gerne an meine “wilden Jahre” in England.
8. Wie gefällt dir TeNo Designschmuck? Was gefällt dir daran, was nicht? Sag uns bitte deine ehrliche Meinung.
Klar gefällt mir TeNo sonst hätte ich die Ringe nicht gekauft. Auch die Armbänder für Männer finde ich klasse, würde ich sogar gerne tragen – ist mir im Moment nur ein wenig zu teuer. Aber irgendwann!!! Dabei find ich das Wechselsystem so prima, mit dem man sich ja auch mal selbst belohnen könnte, wie Jörg Weisner in eurem Buch so toll beschrieben hat! An TeNo gefällt mir der markante Stil, auffälliger Unauffälligkeit – Understatement pur! Die materialbedingten Farben – Schwarz und Silber – kommen mir als Designer natürlich ebenso entgegen!!!
Lieber Det, ich danke dir für deine Antworten und deine Zeit.

























Panzerkette… ich hab auch so ein goldenes Panzerketten-Armband. Das hat mir vor sehr vielen Jahren meine mittlerweile verstorbene Schwiegermutter geschenkt, die ich sehr geliebt habe. Ich habe dieses Armband jahrelang ohne Unterlass getragen, bis ich irgendwann kein Gold pur mehr sehen konnte und es auch insgesamt einfach schmucklos fand. Und wo ich das gerade hier so lese, kriege ich richtig einen Anfall von schlechtem Gewissen. Was ich nicht haben muss, denn Irma würde das verstehen. Times are changing und auch Geschmack ändert sich.
Fand ich nur gerade bemerkenswert, diesen Gedanken, der mir beim Lesen von Dets Interview kam. Wie groß die Bedeutung doch sein kann, die Schmuck haben kann…
Und das ist ja wohl das allerbeste Argument für modularen, veränderbaren Schmuck. Auch wenn vielleicht die Zeit kommt, in der ich auch YuKoN nicht mehr tragen möchte, aber man kann diesen Schmuck wesentlich länger “über die Zeit retten” und seinen Vorlieben und Lebensstationen anpassen. Es ist eben wesentlich mehr als ein Panzerarmband. Das ist eben Schmuck, der mit dir lebt.
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Klingt jetzt alles wie das Marketinggewäsch der TeNo-Texterin. Ist es aber nicht. Das waren die Gedanken, die mir gerade ganz privat angesichts von Panzerkette und meiner lieben Schwiegermutter gekommen sind. Und ich merke einmal mehr, warum ich so gerne für TeNo arbeite. Da ist eben alles anders als Panzerkette…
Und man merkt – nicht nur der Schmuck, auch die Texte:
HandKopfarbeit und viel Gefühl.