
Mit diesem Posting spricht mir Sascha vom Snext Blog aus dem Herzen. Damit hat er alles gesagt, was es meiner Meinung nach zu sagen gibt. Wir nehmen das heute zum Anlass, Twitter und der Twitter Community Good Bye zu sagen. Wir kümmern uns besser wieder um die bestehenden und für ein Unternehmen bestehenden und erprobten Netzwerke wie zum Beispiel XING. Da steckt für uns mehr Potenzial drin als bei Twitter und es kommt auch unserer Art zu kommunizieren näher. Es ist schon schwierig genug, unsere Blog-Kommunikation in den Alltag zu integrieren. Während der Arbeit auch noch halbwegs sinnvoll zu zwitschern, das schaffen wir einfach nicht. Und sinnloses Zwitschern, das liegt uns nicht. Wir haben es in mehreren Anläufen probiert und gemerkt: Twitter ist nix für uns. Man kann auch einfach nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Wir werden all unsere Überlegungen zu Twitter deshalb einstellen und unseren Twitter-Account wieder löschen. Denn nur die Blogs twittern zu lassen, das ist ja auch nicht im Sinne des Erfinders.

























nunja, über das Thema “Ist twittern sinnlos? – ja/nein” wurde ja schon viel geschrieben. Ich persönlich finde ja, dass es schlichtweg unterhaltsam ist, und das reicht mir als Sinn. :-))
Susi aka twitter.com/textelle
Ich habe mich mit Twitter nur oberflächlich beschäftigt und festgestellt, dass es für mich nichts ist.
Man muss nicht immer alles mitmachen, was neu und in ist. Ich kauf mir schliesslich auch nicht alle 6 Monate neue Klamotten.
Wenn man 2 blogs führt, so wie ich es tue, dann reicht das. Wenn ich ausserdem noch twittern würde, würde ich mich total verzetteln. Da konzentriere ich mich doch lieber auf meine beiden blogs.
Unterhaltung im www ist zwar schön und gut, aber ich komme kaum nach, meine blogroll zu lesen und die blogs, die ich nicht verlinkt habe, aber einfach dazu gehören. Ausserdem habe ich meinen Mann und demzufolge Unterhaltung genug.
klar – aber warum muss diese Diskussion rund um twitter immer so dogmatisch geführt werden?? Soll doch twittern wer mag! Und vor allem: Die Sinnfrage muss auch jeder für sich selbst beantworten, nicht für jeden ist Marketing der einzig mögliche Twittersinn. :-)
Ich seh da nichts dogmatisches. Jürgen hat seine Entscheidung mitgeteilt, das finde ich nur höflich und offen. Und was das Marketing als Sinn betrifft, nun, das hier ist doch ein Unternehmensblog, der Twitter-Account war ein Teno-Account. ich gehe davon aus, dass alles, was Teno online unternimmt Marketingzwecke hat.
Sorry, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Natürlich meinte ich mit “dogmatisch” nicht das Blogposting, sondern die Diskussion allgemein. :-) Da scheinen gerne zwei Welten aufeinander zu prallen …
@Susi & Steffi: Dogmen hin oder her :-)
Es ist halt so, dass man fast schon ein schlechtes Gewissen hat wenn man sich mit diesem Medium nicht anfreunden kann. Ich glaube viele der Diskussionen gehen eher in die Richtung, weil man sich erklären will warum man nicht mitzwischtert. Dann mischen sich die Befürwörter und Twittergegener ein und schon hat man wieder eine dogmatische Diskussion :-)
Ja Jürgen, so seh ich das auch. Wobei Twittergegner ja meistens gar keine Gegner sind, es sind nur einfach keine Twitterer. Wenn jemand bloggt, und dann damit aufhört, liest man: schade, ich hab dein Blog gern gelesen. Oder so was. Aber kein Blogger würde anfangen, sich zu rechtfertigen, dass er immer noch bloggt. Bei Twitter scheint das irgendwie anders zu sein. Wo auch immer ich lese, dass jemand aufgehört hat zu twittern, erscheinen Kommentare von Twitterern, die sich für das Medium einsetzen oder erklären, warum sie es tun. Aber niemand sagt: Schade, dass du nicht mehr dabei bist. Was natürlich auch daran liegen kann, dass die meisten Twitter-Aufhörer auch wenig inhaltsvoll gezwitschert haben vorher.
Na ja, ich bin auf jeden Fall froh, dass TeNo sich für den Ausstieg entschieden hat. Eine Baustelle weniger. ;-) Und ich seh es auch so – social networking hin oder her, man kann wirklich nicht überall mitmischen und networken, wenn man zwischendurch auch noch ein bisschen was arbeiten will. :-)
Richtige Entscheidung, Jürgen! War nur eine Frage der Zeit, bis Du sie endlich getroffen hast.
Ich find’ ja auch das war ‘ne gute Entscheidung, Jürgen! Ich habe Twitter für mich mal ausprobiert, aber twittern ohne eigenes Webblog? Nee! Und was die Moni privat macht bleibt auch privat. :-) Wobei, ein eigenes Webblog? Biggiiiii …!?
Stets zu Diensten Monika.
02163 201544
oder biggi@mehralstext.de
:-)
Ich kann deine Entscheidung gut nachvollziehen. Kennst du die Theorie der “Hype-Zyklen” für neue Technologie? Ist ganz interessant: Twitter ist noch nicht in der produktiven Phase angelangt – Blogs schon: http://www.kmu-marketing-blog.de/der-gartner-hype-cycle-fur-social-software/
Auf jeden Fall würde ich euch raten die Accounts nicht zu löschen! Nicht das bald irgendjemand anders den Namen übernimmt.
Lieber Jürgen,
Deine Entscheidung kann ich gut verstehen. Das Web 2.0 erfordert halt viel Zeit und da muss man einfach Prioritäten setzen.
Du bist halt als Blogger bekannt – und wie wir alles wissen, geht es auch ohne Twitter.
Twitter und alles was Social Networking ist, ist sehr zeitaufwändig! Ich selber bin von Twitter begeistert, da ich dieses mit allen gängigen Social Networks, sowie meiner Homepage verknüpft habe und somit wirklich hunderte von Leuten auf einmal erreiche.
also ich finde eure entscheidung sehr gut -
fuer mich persoenlich ist die heutige zeit eine zeit der zu vielen informationen auf den verschiedensten ebenen – ein ueberfluss, aus dem ich mich oft nicht abgrenzen kann. aber wem es spass macht der soll weiter twittern!
euch allen einen schoene tag heute
eure adriane vom TeNo Store koeln
ja das TeNo Blog reicht völlig aus. Den Rest machst Du über Xing & Co :-)