Atelier Bunz meldet Insolvenz an

Jürgen Heinz - Dienstag, 26. Mai 2009

Und schon wieder hat es ein Vorzeigeunternehmen im Designschmuckbereich böse erwischt. Das Atelier Bunz in Dobel bei Pforzheim. Georg Bunz hat die renommierte Schmuckmanufaktur im Jahr 1975 gegründet und gilt als einer der Vorreiter für Designschmuck und insbesondere für Schmuck aus Platin. Grund für die Schieflage seien die gestiegenen Rohstoffpreise wie Platin und Gold. Mit Absatzproblemen war man bislang noch nicht konfrontiert worden.  Wir wünschen dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern alles Gute und hoffen, dass die Suche nach einem Investor Früchte tragen wird.

Empfehlen:
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Buzz
  • LinkedIn
  • Live
  • Technorati
  • del.icio.us
  • Add to favorites
  • Digg
  • Google Buzz
  • MySpace
  • Reddit
  • Tumblr
  • StumbleUpon

Kommentare

3 Beiträge zu “Atelier Bunz meldet Insolvenz an”

  1. Als Jemand, der nun seit über 40 Jahren dieser Branche verbunden ist und ihr als hoch engagierter, technischer Dienstleister sein Leben gewidmet hat, überkommt mich das nackte Grauen! Die Frage wo es hingeht, im Schmuckland Deutschland, wage ich mir mittlerweile gar nicht mehr zu stellen. Nicht dass ich etwa nach einer Bestrafung der Schuldigen dieser Krise rufe, – aber es sollten schon die Rahmenbedingungen für die Banken- und Wertpapierbranche geändert werden. Eines sollte jedenfalls gewaltig beschnitten werden: Die Möglichkeit, den Zockertrieb auf Kosten der Allgemeinheit auszuleben. Auf Hilfe seitens der Politik, brauchen sich Bunz und seine Mitarbeiter jedenfalls keine Hoffnung zu machen, obwohl und in diesen Tagen eindrucksvoll vorgeführt wird, dass sich die Politik schon hinter Firmen stellen kann, wenn´s denn nur lukrativ genug ist. Bleibt also nur die Hoffnung, dass die kolossale Leistung des Unternehmens einen seriösen Investor begeistern kann. Denn was wäre das Schmuckland ohne Bunz?

  2. Sonnenschein sagt:

    Hier bei uns in der Stadt hat auch gerade ein Juwelier einen Insolvenzantrag gestellt.

    Schade…

    TeNo hat er allerdings nicht!

  3. simplicissimus sagt:

    Wo gehen die Pforzheimer Schmuckindustrie und die Designschmieden hin?
    Ganz einfach ! Nach China und wenn da zu teuer nach Vietnam. Der Ausverkauf des Know How hat schon längst begonnen. Und die , die dabei am Rad drehen sind auch noch stolz darauf.
    Immer billiger und billiger zu produzieren und tortzdem teuer verkaufen.
    Sie merken nicht,wie man sich hier das Wasser selbst abgräbt.

Kommentare

54 queries. 1,219 seconds.
Powered by Wordpress
Design Martina Wille