Edelstahlringe auch als Trauringe?

Jürgen Heinz - Samstag, 18. April 2009

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Unseren Erfahrungen zufolge heiraten immer mehr junge Paare mit Ringen aus Edelstahl. Das freut uns natürlich sehr, weil gerade bei der jungen Generation ein Wandel und ein Umdenken zu spüren sind. Allerdings berichten uns unsere Juwelierpartner auch immer mal wieder, dass zwischen den Paaren dieses Thema häufig kontrovers diskutiert wird.  Und es geht auch meistens nicht um die damit verbundenen Einsparungen, wenn man sich für ein Design aus Edelstahl entscheidet, sondern vielmehr um den symbolischen Wert. Aber genau hier sitzt doch der Hase im Pfeffer. Meiner Meinung nach sollte es doch nicht entscheidend sein, ob ein Symbol der Liebe und Zusammengehörigkeit 200, 500, 800  oder vielleicht auch 3.000 Euro kostet. Was ist Eure Meinung dazu?

Kommentare

9 Beiträge zu “Edelstahlringe auch als Trauringe?”

  1. Aus meiner “Juwelier”-Sicht ist es natürlich nicht der materielle Wert der gegen Edelstahl spricht. Aber der “Ring fürs Leben” (wie ein Trauring-Hersteller wirbt) muss natürlich mehr leisten. Stahlringe kann man ja leider nicht in der Weite ändern und so ein bißchen schwankt man ja umfangmäßig im Leben.
    Auch wenn TeNo dieses Jahr 10jähriges feiert so ist Stahlschmuck immer noch “nur” ein Trend.

  2. Biggi sagt:

    Also wir haben nach 17 Jahren unsere goldenen Eheringe eingetauscht gegen Edelstahlringe. Warum? Weil ich die goldenen nicht mehr sehen konnte, weil mir der Ring zu eng geworden war, weil sich mein Geschmack geändert hat, weil ich jetzt endlich die Brillanten im Ring trage, die wir uns bei der Hochzeit noch nicht leisten konnten und weil wir es toll fanden, einfach so für uns beim Ringwechsel noch einmal erneut Ja zueinander zu sagen.

    Damit will ich sagen, dass ich den Slogan: “Der Ring fürs Leben” nicht richtig finde. Ringe sind doch nur ein _Symbol_ für die “Partnerschaft fürs Leben”. Ein Zeichen der Zugehörigkeit. Warum sollte man das nicht mal wechseln? So wie man auch immer mal wieder frischen Wind in die Partnerschaft bringen sollte.

  3. Biggi sagt:

    Herr Mares, ich glaub übrigens, Trend hin oder her – dass TeNo auch 20 und 50 wird. Weil man sich eben nicht über das Material definiert.

    Die meisten Leute, die ich kenne, kaufen TeNo Schmuck, weil ihnen der Schmuck gefällt, nicht weil es Edelstahl oder kein Gold ist. :-)

  4. Sonnenschein sagt:

    Edelstahl ist einfach edel! Chic und modern zugleich.

    Goldfarben mag ich eh nur als bicolor…

    Unsere Freundschafts-Ringe sind aus Edelstahl – irgendwie kam damals gar nix anderes in Frage.

    Ich persönlich kann Biggis Beitrag nur unterstreichen:
    Bin großer TeNo Fan, einfach, weil der Schmuck toll ist…
    …und das sicher auch noch in zig Jahren!

  5. adriane sagt:

    Trauringe aus Edelstahl sind und bleiben Trauringe -
    Den symbolischen Wert zu einem Trauring von TeNo gibt immer noch der Träger, das Paar! – und so soll es bleiben.
    Edelstahlringe von TeNo sind auch ein Zeitzeichen und ehrlich gesagt – ich habe noch nie jemanden kennegelernt, der seinen Trauring, egal in welchem Material er gearbeitet ist, unmodisch, falsch oder
    gerne umtauschen würde!!! -

    Der Trauring bleibt das Symbol der Liebe

    eure Adriane von TeNo Store Köln

  6. Burkhard sagt:

    Hallo Herr Mares,

    unsere Kunden in der Schweiz sehen TeNo nicht nur als Trend, sondern bestätigen den Trend zu modernem zeitlosen Design und neuen Materialien. Und dies nicht nur bei jüngeren Kunden, sondern auch mehr und mehr bei Menschen in ihrer 2. Lebenshälfte, entweder um eine bestehende Partnerschaft neu zu “besiegeln” oder als Zeichen einer zweiten, neuen Beziehung. Und die Verkaufszahlen bestätigen dies, jedes Jahr verkaufen wir mehr und mehr Trauringe, was uns natürlich freut.

    Beste Grüsse
    Burkhard Ludäscher

  7. Jutta sagt:

    Ich als Designerin finde, daß Stahl ein tolles Material ist, um Schmuck damit zu gestalten.

    Die Ausstrahlung des Materials unterstreicht die moderne, aber nicht modische, Formensprache der TeNo Schmuckstücke, wie kein anderes Material.

    Und schafft damit eine zeitlose Aussage, die, wie ich glaube, auch in Jahrzehnten noch funktionieren wird.

    Biggi kann ich nur zustimmen, ich habe auch von einigen Paaren mitbekommen, daß sie nach Jahren Ihre Trauringe wechselten, um, aus unterschiedlichen Gründen, mal was Anderes zu tragen… warum nicht, wenn man sich gemeinsam dazu entscheidet.

    Das heißt ja nicht, daß sie die alten Ringe wegwerfen. Die bewahrt man dann auf, als “unsere ersten Trauringe”.

    Und ein Symbol für Liebe und Zusammengehörigkeit ist eben ein Symbol und sollte nichts mit dem Preis oder dem materiellen Wert zu tun haben.
    Sonst könnte man ja auch folgern, daß je teurer / wertvoller die Ringe sind, je länger hält die Ehe…

  8. [...] dieser Entwicklung. Denn im Gegensatz zu mancher Meinung, dass ein Trauring aus Gold oder Platin bestehen müsse sieht man es bei Verlobungs bzw. bei Partnerringen angeblich doch noch lockerer. Und durch die [...]

  9. Marko sagt:

    Wir werden spontan entscheiden, aus welchem Material die Trauringe werden sollen. Allein im letzten Jahr hat sich der Geschmack nicht unerheblich verändert. Wir werden es aber auf keinen Fall von irgendwelchen Traditionen abhängig machen, sondern jenes Material wählen, welches am meisten unsere Verbundenheit symbolisiert.

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