Frank Baermann vom KMU Marketing Blog hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Die Fragestellung zur dortigen Diskussion lautet, ob Marketing ein Mittel gegen die Krise sei oder nicht? Sollen die Firmen das Budget für Anzeigen und Marketing streichen oder weitermachen als sei nichts passiert?
Als die Krise Ende letzten Jahres beschlossen hat, um die Welt zu wandern, habe ich mich erstmal entschlossen, keine neuen Verpflichtungen einzugehen. Alle Anzeigenanbieter wurden vertröstet und neue Anzeigen so weit wie nur möglich verschoben. So hatte ich endlich die Gelegenheit sämtliche Marketingausgaben auf den Prüfstand zu stellen. Es ging dabei nicht darum Budget einzusparen, sondern um eine kritische Auseinandersetzung mit sämtlichen Ausgaben rund um das Marketing. Ich habe dann zuerst Budgets gestrichen, um das frei gewordene dann wieder an den Stellen draufpacken zu können, von denen wir wissen, dass sie halbwegs funktionieren und vor allem auch Kunden generieren.
Auch wenn man natürlich immer versucht, bzw. versuchen sollte…, seine Werbeausgaben so gut wie möglich zu analysieren, macht man das in guten Zeiten nie so intensiv und präzise wie in solchen Zeiten, wo ein Begriff namens Weltwirtschaftskrise permanent versucht, einem die Laune zu verderben. Aber ich schwöre – es wird ihm nicht gelingen. ;-)
So gehen wir in diesem Jahr mit einem neu strukurierten, aber nicht reduzierten Budget an den Start. In diesem Sinne mache ich auch gerne nochmal Marketing für unsere Think Positive Charity – bitte mit vermarkten. :-)
Und das Stöckchen gebe ich weiter an Hannes Treichl, Det Müller, Jan Theofel und an Ludger Freese.








