Aufregung um Schmuck und Uhren Messe Baselworld

Jürgen Heinz - Sonntag, 25. November 2007

Mit dem Titel “Basel-Messe bittet zur Kasse” erschien am 23. November ein Bericht in der Pforzheimer Zeitung. Schmuckunternehmer aber auch Verbandsleute berichten über das angeblich arrogante Verhalten der Organisatoren der weltgrößten Uhren- und Schmuckmesse Baselworld. Beweg- und Hintergründe dieser Umstrukturierungs- maßnahme werden in dieser Berichterstattung aber nicht genannt.

Aber der Reihenfolge nach: Vor ungefähr 3 Monaten erhielten die Pforzheimer Aussteller ein Informationschreiben, dass ab 2008 in den Schmuckhallen ein neues Hallenkonzept realisiert werden soll. Die Gründe wurden uns während eines persönlichen Gespräches in Pforzheim erläutert.

Zugegeben, auch wir waren zu Anfang etwas irritiert und auch ein wenig verärgert. Das lag aber hauptsächlich an den aufgekommenen Gerüchten die seit dem Versand des Infoschreibens im Umlauf waren. “Entweder man baut einen doppelstöckigen Stand oder man fliegt raus” oder “mindestens 200 qm muss man belegen” usw.

Dennoch gingen wir damals frohen Mutes und guter Laune zum Informationsgespräch ins Parkhotel. Empfangen wurden wir sehr höflich und keinesfalls arrogant von der Messeleiterin Sylvie Ritter. Gleich darauf wurden wir über die Beweggründe informiert. Und diese sind, um es kurz auf einen Nenner zu bringen: Steigerung der Attraktivität der beiden Schmuckhallen 2.0 sowie 2.1, die sich in den vergangenen Jahren gesehen vom Besucherstrom her, eher antizyklisch zum sonst gigantischen Messeerfolg entwickelten. Das haben wir selbst in den letzten beiden Jahren deutlich gespürt.

Die Umsetzung sieht so aus: vier weitere Baselworld Messen werden noch für die Schmuckaussteller in den alten Hallen durchgeführt. Allerdings mit einer neuen Struktur des Hallenplans. So werden die Gänge etwas großzügiger was natürlich zur Folge hat, dass weniger Aussteller in die Hallen passen. In 2012 wird dann eine komplett neue Messelandschaft, einschliesslich eines ganz neuen Gebäudetracktes für Schmuck, entstanden sein. Besucher wie auch die Aussteller selbst sollen dann direkter zwischen Uhren und Schmuckhallen verbunden sein. 

Fazit für TeNo: wir sind sehr froh über diese Maßnahme. Sicherlich müssen auch wir etwas tiefer in die Tasche greifen, sind aber davon überzeugt, dass so wieder mehr Neukontakte entstehen als in den Vorjahren. Denn dafür ist eine Messe da. Wenn fast ausschliesslich noch die Stammkunden gesehen werden die auch ohne Messe kaufen dann ist auch ein Messeauftritt mit 30% weniger kosten noch zu teuer.  

Den ganzen Bericht der Pforzheimer Zeitung hier lesen

 

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Kommentare

1 Beitrag zu “Aufregung um Schmuck und Uhren Messe Baselworld”

  1. [...] die Umstrukturierung der Schmuckhallen 2.0 und 2.1 mit sich bringen wird. Auch wenn die Teilnahme für uns teurer wird als in den Vorjahren sind wir guten Mutes, dass wir mit unserer neuen Standposition mehr [...]

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