Made in Germany zu teuer ?

Jürgen Heinz - Dienstag, 9. Oktober 2007

bild1.jpggold02-large.jpgAnimation der ProduktionTeNo – made in Germany – auf diesen Zusatz sind wir stolz. Und ich finde, angesichts der unzähligen Massenware aus Asien, von einer Qualität, über die ich hier nicht urteilen möchte, zu Recht. Und vor allem auch zu Recht angesichts der Arbeitsmarktsituation in Deutschland. Unsere Mitarbeiter in der Produktion kombinieren Tag für Tag ihr handwerkliches Geschick und Können gepaart mit modernster Hochtechnologie. So sorgen sie für das charakteristische Aussehen und die Qualität der TeNo Schmuckstücke. Jedes einzelne Schmuckstück, jede Uhr und jedes Accessoire geht durch die Hand erfahrener Goldschmiedemeister und Edelsteinfasser. Und das immer und ausschließlich am Standort Deutschland, nämlich hier bei uns in unserer Manufaktur in Pforzheim, direkt neben unseren Büros.

Wie sich jeder denken kann, ist diese Art der Produktion viel teurer, als wenn wir im Ausland produzieren lassen würden. Aber wir bemühen uns trotzdem, unsere Produkte so kostenbewusst wie nur möglich herzustellen. Denn natürlich müssen und wollen wir schlussendlich noch konkurrenzfähige Preise anbieten. Angesichts dessen hat mir das folgende Zitat des englischen Sozialkritikers John Ruskin (1819-1900), das ich auf der Homepage bei unseren Freibugern Juwelierpartnern Monika und Dieter Lechler entdeckt habe, ein heftiges Kopfnicken entlockt:

“Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und ein wenig billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug zuviel zu bezahlen, aber es ist auch unklug, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen. “

Ich finde John Ruskin war seiner Zeit um Jahrzente voraus. Und ich finde auch, dass im Zeitalter von H&M, Ikea, Tchibo und Co. Ruskins Gedanken doch ganz gut zum TeNo Hi-Tech Manufakturgedanken und zu TeNo Made in Germany passen!

Kommentare

6 Beiträge zu “Made in Germany zu teuer ?”

  1. Genau so denke ich auch!! Habe einige Schmuckstücke von Euch, die mich von der Qualität u. vom Preis sehr überzeugen.Prima so.

  2. Toni Nogara sagt:

    Ich sehe das genau so, es ist schon toll wenn der Kunde fragt woher der Schmuck kommt, und ich kann dann mit reinem Gewissen sagen; aus Deutschland…

    Weil eben immer mehr aus fern Ost rüberkommt !

    Gruß aus TeNo Store Baden-Baden

    Toni

  3. Stef sagt:

    vor allem sind die Teile aus Fernost zwar “billiger” aber für die angebotene “Qualität” – wenn man davon überhaupt sprechen kann – defintiv viel zu teuer.
    meist sehen die Sachen ganz ok. aus- aber sind teilweise echt Komplettschrott!
    Und ich sprech nicht nur von unserer Branche- ich glaub das geht allen so!

    Also Leute interessiert Euch doch bitte vermehrt dafür woher ein Produkt kommt, denn wenn sich keiner drum schert wird es den Händlern und vor allem den fernöstlichen Billigproduzenten aller Branchen sehr leicht gemacht dieses Zeugs unter die Leute zu bringen!

  4. Thomas sagt:

    inzwischen gehen solche Produkte auch zunehmend auf die Gesundheit. Es ist doch Wahnsinn wenn man allein an die Rückholaktion der gesundheitsschädlichen Spielsachen von Matell in Amerika denkt
    :-(

  5. Habe mir heute das Teno Dykon-Armband in Leder gekauft. Das mußte ich mir einfach gönnen. Sieht fantastisch aus, wie alle Schmuckstücke von Euch. Nur eine Frage dazu: Schadet dem Leder häufiger Wasserkontakt?

  6. Lieber Herr Merks,

    na dann freuen wir uns und gratulieren Ihnen zum Kauf des DyKoN Armbandes.
    Ich trage selbst fast täglich die Variante mit braunem Leder.

    Wie bei Lederprodukten allgemein sollte man in der Tat zu häufigen Wasserkontakt meiden da Leder als Naturprodukt einfach nicht wasserfest ist. Also zum duschen, schwimmen etc. bitte ablegen!!! Leider bekommen wir ab und zu DyKoN Lederarmbänder zurück mit denen die Leute täglich geduscht haben und sich das Leder aus dem Verschluss löste. Zum Glück kann man es durch das integrierte Stahlseil nicht verlieren aber mal im Ernst: ich verstehe nicht warum es manche Menschen nicht beim duschen / schwimmen ausziehen ??? Denn eine Armbanduhr mit hochwertigem Lederarmband lässt man doch auch nicht an ?

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