Designmai in Berlin

Biggi - Samstag, 9. Juni 2007

In diesem Jahr fand vom 12.- 20.Mai bereits zum 5. Mal der “Designmai“, das internationale Designfestival, in Berlin statt. Dieses Festival rückte 9 Tage lang mit Veranstaltungen, Ausstellungen usw. die Kreativen der Stadt ins Rampenlicht.

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Im Gegensatz zum letzten Jahr waren die “Orte des Geschehens” wieder kreuz und quer in der Stadt verteilt.
Wohl dem, der einen ortskundigen Führer mit PKW dabei hatte :-)

2 Tage habe auch ich mich wieder ins Geschehen gestürzt und viele Eindrücke mit nach Hause gebracht. Von größeren Ausstellungen z.B. mit den Designmai “Youngsters”, bis hin zur kleinen Hinterhofgalerie war allerhand geboten, z.B. im Hotel “Ku`Damm 101″ wurde im Ambiente einer Baustelle der Kahla Porzellan Designpreis präsentiert. Klingt vielleicht komisch, war aber sehr gut gemacht …

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Sehr gelungen fand ich auch das Event im “Haus am Waldsee”, einer 1922 erbauten, ehemals privaten Fabrikanten-Villa in Zehlendorf, die für 3 Wochen von 17 Designern wieder in ein “Wohnhaus” verwandelt wurde, das mit innovativem Produktdesign eingerichtet war.

Kolja Reichert schreibt am 12.5. 07 im Berliner Tagesspiegel:

“Das Zehlendorfer Haus am Waldsee, 1922 als repräsentative Fabrikantenvilla erbaut und seit 60 Jahren Ausstellungsort für Gegenwartskunst, wird im Rahmen des heute beginnenden Designmais vorübergehend wieder zum Wohnhaus. 17 international erfolgreiche Berliner Designer haben die Räume und den Garten mit neuen Möbeln eingerichtet. (…)
Zwischen all der Flexibilität bietet das von Sabina Nordalm eingerichtete Schlafzimmer einen Ruhepol. Ihr Bett ist von japanischer Schlichtheit, das geweißte und angeraute Eichenholz hat die Leichtigkeit von Schnee. Hier muss nichts noch dringend woanders hin. “Belebte Ruhe” möchte Nordalm schaffen, die auch als Bildhauerin tätig ist. Sie genießt die Rolle der Anachronistin. “Der richtige Nomade braucht nicht viel”, sagt sie schelmisch. “Alles ist schon so wahnsinnig schnell, dass die Dinge nicht noch mit Rollen und Klappen beschleunigt werden müssen.” Gerade wenn alles in Bewegung sei, wüchse doch wieder der Wunsch, sich zu entspannen, meint sie und bekennt: “Das Multifunktionale kann auch nerven. Immer diese Möglichkeiten!”

Dies wiederum kann ich auch auf TeNo übertragen, denn: “In einer Gesellschaft die überfrachtet ist mit Bildern, Formen und mit einer Informationsflut, die täglich auf den einzelnen Menschen überschwappt, hat TeNo ein angenehm klares, beruhigendes Image. Der Kunde fühlt sich gut aufgehoben in der fast “asiatisch”, meditativ anmutenden TeNo Welt.”

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Design Martina Wille